*** Der Shagya-Araber, einst und heute ***

Der Shagya Araber entstand in der K & K Monarchie. Kaiserin Maria Theresia und auch ihr Sohn Joseph der II, erkannten zu Kriegszeiten, dass ihre Reiterei zu schwach war um Schlachten zu gewinnen. Oftmals mussten sie um Unterstützung bitten um ihre Landesgrenzen zu beschützen.

 

Aus diesem Grund wurden neue Gestüte gegründet und die Pferdezucht gefördert. Durch den Kontakt mit dem Orient entstand die Idee das Arabische Pferd in die eigene Landpferderasse einzubringen.  Der Araber faszinierte durch seine Ausdauer, Härte und Genügsamkeit. Die Paarung der schweren heimischen Rasse mit dem Wüstenaraber nannte man KULTUR-ARABER.

 

Es folgten aufwendige, spektakuläre Reisen in den Orient um das passende Zuchtmatereal für den Kultur Araber erwerben zun können. Entscheidend für den Namen "SHAGYA-ARABER", war der Ankauf des syrischen Vollblutaraber Apfelschimmels "Shagya". Er war Gründerhengst der Alt Österreichischen Rasse, des SHAGYA-ARABERS zur K & K Monarchie.

 

Den Shagya gibt es in allen gängigen Farben. Meist sind es jedoch Schimmel.

Braune und Füchse werden heute gezielt gezüchtet, Rappen sind sehr selten. 

 

Der Shagya wurde wegen seiner Ausdauer, Härte, Genügsamkeit und Verbundenheit zu seinem Menschen seit jeher geschätzt.

 

Moderne Züchter versuchen den Araber immer "turnierfähiger" zu machen, immer größer und wüchtiger, aber wo bleibt der Adel dieser schönen Pferde? - wo bleibt ihr Stolz? - ihre Lust zu laufen? - ihr Verlangen nach Freiheit ???

 

Sie werden teilweise stundenlang im Viereck dressurmäßig geritten, oder werden über zu hohe Hinternisse getrieben danach werden sie wieder in ihre Box gesperrt und das oft 20 Stunden täglich. Das ist jedoch nicht die Natur des Shagyas! Wird ein Shagya so gehalten, ist er meist unglücklich!

 

Der Shagya ist das ideale Wanderreitpferd, Distanzpferd, oder Kutschenpferd. Er liebt es sich zu bewegen, hätte aber immer gerne etwas Kopffreiheit. Ein Araber geht mit seinem Menschen durch Dick und Dünn! Ein Araber ist sehr aufmerksam beim Reiten. Er entdeckt eventuelle Gefahrenquellen schon lange vor seinem Reiter , zeigt es vielleicht durch ein leichtes Schnaupen, lässt sich jedoch dann problemlos an dem vermeindlichen Gefahrenquellen vorbeireiten. Ein Araber ist mutig, zeigt Nervenstärke und vertraut seinem Menschen blind.

 

So, und nicht anders haben wir unsere Araber immer wieder erlebt, und genau so  möchten wir den Shagya Araber und und auch den Anglo Araber weiterzüchten.  Sie sollen ihre angeborenen, über Jahrhunderte erhaltenen, natürlichen Eigenschaften beibehalten!!!

 

Unsere Pferde sind unsere Freunde, auf die man sich in jeder Hinsicht verlassen kann. Wir wollen den Adel des Wüstenarabers im Shagya weiterleben lassen. Man soll auf den ersten Blick erkennen, dass man ein Arabisches Pferd vor Augen hat!